Andata per Salisburgo e ritorno. Einmal Salzburg und zurück.

Ci pensavo da tempo, scrivo anche da tempo… finalmente inizia questo nuovo capitolo della mia vita. Riunire Austria ed Italia sotto un tetto che è l’Europa del mio cuore: questo blog.

austria italia

Quando si parte a 18 anni si è mentalmente aperti, gli shock culturali si portano via bene, si impara da gaffe, da atteggiamenti diversi, da malintesi, da un altro modo d’approcciarsi agli altri.

Ho avuto la fortuna di vivere queste esperienze così giovane: le mie prime esperienze di vita autonoma. Questo fattore mi ha permesso di assimilare un’altra cultura ed integrarmi.

Gli anni trascorsi in Austria hanno fatto diventare questo paese la mia seconda casa. Vorrei trasmettere  e comunicare la bellezza delle differenze culturali al di là dei cliché nazionali, oltre i cliché culturali.

Io mi reputo caratterialmente più austriaca di mio marito e mio marito si è sempre reputato più italiano di me. Quando ero in Austria sentivo la mancanza dell’Italia e sentivo le radici italiane che mi chiamavano. Ora sento la mancanza dell’Austria, come se questa fosse il mio paese, la mia Heimat… posso dire però di conoscerlo così profondamente come se fosse mio?

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Vorrei con questo blog comunicare le mie considerazioni agli italiani in Austria, agli italiani che amano l’Austria, agli italiani che criticano l’Austria, agli italiani che hanno sposato o convivono con austriaci, agli austriaci in Italia, agli austriaci che amano l’Italia, agli austriaci che criticano l’Italia, agli austriaci che che hanno sposato o convivono con austriaci, al mio bisnonno e al bisnonno di mio marito che probabilmente si sono sparati in frontiera tra il ’15-’18 e che mai avrebbero pensato che i loro pronipoti (mai conosciuti) avrebbero sposato il nemico, a chi per i propri motivi si trova a vivere in un paese straniero e lo critica, lo apprezza, e si adatta, e si tiene attaccato alle proprie tradizioni, a tutti coloro che lo leggeranno e che si sentono cosmopoliti nel proprio paese.

Alla fin fine ci si rende conto della bellezza dei luoghi dove si è vissuto, quando si è lontani. Ma i più cosmopoliti sono quelli che sanno apprezzare la bellezza quotidiana della propria vita e dei propri luoghi senza essersi mai spostati. E la sanno comunicare.

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Vorrei dedicare questo blog a mia figlia che è tutt’e due ed è unica così com’è. Che appartiene a due culture riunite e così solo a sé stessa. Nella nostra famiglia ci sono la Oma e la nonna, Santa Lucia, che viene il 13 dicembre di notte con l’asinello, e il Christkind, che viene la Vigilia verso le 5 di sera, c’è il Papa (non quello del Vaticano ;-)) e la mamma, da noi si mangiano Wuerstl e crauti, gli Spaetzle della Oma, la domenica si fa colazione con il weiches Ei e il prosciutto, durante l’Avvento si accendono le candele e si fanno i biscotti di Natale. Ma naturalmente durante la settimana non facciamo colazione, sappiamo fare tortelli d’erbetta, di zucca, gnocchi e pisarei, beviamo il caffè della mocca, spesso abbiamo la TV accesa. Possiamo scegliere come ci piace se mangiare con le portate o tutto insieme! Vorrei sottolineare che proprio quando si vive giorno per giorno la diversità, si passa alla tolleranza, all’integrazione, all’appartenenza… così anche la diversità diventa normalità e non se ne parla più.

Questo blog vuole anche essere un invito al confronto, alla comunicazione delle Vostre esperienze. Per cui commentate!

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Ich denke und schreibe auch schon laenger, … und endlich hab ich jetzt diesen lang ersehnten Traum angefangen: Die Vereinigung von Oesterreich und Italien unter dem gemeinsamen Dach des Europas meines Herzens: Dieser Blog!

Wenn man mit 18 Jahren, offen fuer alles Neue, losstartet, steckt man ganz leicht diverse Kulturschocks weg, lernt aus Peinlichkeiten und aus  Missverstaendnissen und lernt neue Verhaltensregeln im Alltagsleben ziemlich leicht.

Ich hatte das Glueck, solche Erfahrungen schon als Jugendliche durchzumachen: Meine ersten Erfahrungen im freien, eigenem Leben. Dies hat mir die Moeglichkeit verschafft mich zu integrieren und eine andere Kultur zu leben und lieben.

Die verbrachten Jahre, die ich in Oesterreich er,- bzw. gelebt habe, haben dieses Land zu meiner zweiten Heimat gemacht.

Ich moechte Euch gerne das Reizvolle von Kulturunterschieden, abseits von nationalen und kulturellen Klischees, vermitteln und naeherbringen.

Ich bezeichne mich charaktermaessig eher als Oesterreicherin aber auch umgekehrt, mein Mann (er ist Oesterreicher J) ist viel mehr Italiener als ich. Als ich in Oesterreich gelebt habe, hab ich Italien vermisst und meine “Wurzeln haben nach mir gerufen“.

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Jetzt, hier in Italien, vermisse ich Oesterreich und habe so eine Art Heimweh, so als waere Oesterreich mein Land, meine Heimat! …kann ich aber ueberhaupt sagen das ich das Land so gut bzw.„tief“ kenne, als waere es Meines?

 Ich moechte gerne mit diesem Blog meine Ueberlegungen allen mitteilen: ItalienerINNEN in Oesterreich, ItalienerINNEN die Oesterreich lieben, ItalienerINNEN die Oesterreich kritisieren, OesterreicherINNEN die einen/e ItalienerIN geheiratet haben oder in Lebensgemeinschaft leben, meinem Urgrossvater und dem Urgrossvater meines Mannes, die hoechstwahrscheinlich im 1. WK 1915/18 an der Front gegeneinander gekaempft haben und nie geahnt haetten, dass ihre Urenkel heiraten wuerden. Auch denjenigen, die aus eigenen, persoenlichen  Motiven im Ausland leben und dieses kritisieren, schaetzen, sich anpassen aber auch an den eigenen Wurzeln und Traditionen haengen oder sich als Weltbuerger im eigenen Land bezeichnen.

Man (Frau) begreift erst dann die Schoenheit der Orte an denen man gelebt hat, wenn man wieder weit weg ist. Die wahren Weltbuerger aber sind die, die alltaegliche Schoenheit des eigenen Lebens und deren Orte zu schaetzen wissen, ohne jemals weg gewesen zu sein. Und sie wissen es auch weiterzuvermitteln.

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Ich moechte gerne diesen Blog meiner Tochter widmen, weil SIE ALLES BEIDE ist und hat. Sie gehoert beiden Kulturen an und vereinigt beide fuer sich alleine.

In unserer Familie ist die OMA und die NONNA, der OPA und der NONNU, die Heilige LUCIA kommt am 13. Dezember in der Nacht auf einem Esel geritten, das CHRISTKINDL bringt auch Geschenke am Heiligen Abend so um 5 Uhr. Es gibt den PAPA (auf italienisch heisst das PAPST) und die MAMMA, bei uns gibt’s auch Wuerstl und Sauerkraut , die Spatzln von der OMA, am Sonntag wird mit weichem Ei und Schinken gefruehstueckt, in der Adventszeit werden die Kerzen am Advendkranz angezuendet und man (Frau) baeckt Weihnachtskekse (hab auch ein Rezept von der Urgrossmutter meines Mannes).

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Unter der Woche wird in der BAR gefruehstueckt, oefters machen wir Tortelli mit Ricotta und Spinat,-  oder Kuerbisfuellung, Gnocchi mit Pesto oder einfach Pisarei e Fasoe, trinken den echten Mocca auch mehrmals taeglich und der Fernseher ist meist eingeschaltet.

Wir koennen uns es aussuchen was uns lieber ist, essen wir jeden Speisegang getrennt oder alles auf einem Teller.

Ich moechte ausdruecklich betonen, wenn man Tag fuer Tag das aussergewoehnliche lebt, lebt man die Toleranz, die Integration und das Miteinander, so wird auch das Aussergewoehnliche zur Normalitaet, und man LEBT.

Dieser Blog sollte auch eine Einladung zum diskutieren, austauschen und mitteilen von Euren Erfahrungen sein!

Also dann, bitte kommentieren!

 

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16 pensieri su “Andata per Salisburgo e ritorno. Einmal Salzburg und zurück.

  1. Super Robbi!!! ti auguro un enorme “in bocca al lupo” con questo blog. Alles Gute und gutes Gelingen mit diesem sehr schoenen blog!! Ti AMO!!!

  2. Complimenti Roberta! Con questo tuo racconto hai dato l’imput a gente come me, che hanno radici altrove, a partecipare e condividere le loro esperienze su questo blog. Intanto un forte abbraccio a tutti austro-italiani.

    1. Liebe Annemarie, freut mich auch sehr. So koenen auch wir “stranieri” unsere Erfahrungen austauschen und auch manchmal darueber lachen (sollte auch sehr lustig und ironisch werden). Auch das versprochene Treffen muessen wir echt bald verwirklichen. Liebe Gruesse auch an Robert und bis bald, Markus

  3. Liebe Roberta!
    Wir haben da ja einiges gemeinsam!!! Hat mir gut gefallen, was Du da geschrieben hast und ich mußte oft lächeln weil gewisse Sachen mir sooo bekannt vorkommen…! 😉 Die besten Glückwünsche Dir und Deiner Familie!
    Gabi

    1. Liebe Gabriela, freut mich auch sehr. Das sollte jedoch nur der “Anfang” sein. Ich hoffe, dass wir auch durch den Blog von Robbi einige Erfahrungen und Gemeinsamkeiten austauschen koennen! Liebe Gruesse und bis bald, Markus

  4. Non vedo l’ora di leggere nuovi post, mi sembra proprio interessante, brava Robbi! Magari riuscirai a spiegarci anche la passione del caffè latte con la pizza!!

  5. Also (Allora), ich bin der Opa oder der Papa, je nachdem, ob mich die Aurelia oder unser Sohn Markus anredet.

    Dabei sagt man in unserer Familie auf Deutsch Papa, auch wenn das auf Italienisch Papst heißt und Papa auf der letzten Silbe betont wird. Bei uns sagt man das nur in Familien, die sich für besonders vornehm halten.

    Da die Roberte unsere italientische Schwiegertochter ist, habe ich natürlich Artikel und Bücher über italienisch – deutschsprachige Verbindungen gelesen.
    Emotional hat mich aber nichts so berührt wie der Eingangstext von Roberta. Wahrscheinlich, weil wir es ja miterlebt haben. Und noch dazu dieses wunderschöne Bild vom Dachstein – das ich als Kind in den Ferien wochenlang vor mit hatte, wenn wir uns auf der Zwieselalm aufhielten.

    Da ich in Innsbruck studiert habe und wir in den sechziger Jahren ganz billig südlich des Brenners Skifahren konnten, hätte ich ja einen Anreiz gehabt, auch Italienisch zu lernen, zumal ich ja am Gymnasium Jahre lang Lateinunterricht hatte.
    Als es aber dann bei meinem Italienischbuch mit den dalle und alle losging, war mir das zu kompliziert.
    Weil die Eltern von Roberta kaum deutsch sprechen, waren wir leicht „gezwungen“, doch ein wenig mehr Italientisch zu lernen.

    Trotz der Schwierigkeiten, die man immer noch hat, ist Italienisch, dieser veredelte Florentinerdialekt des 16. Jh., meine Lieblingsfremdsprache geworden.

    Mi piace molto.

    1. Lieber Josef! Vielen Dank für Deinen lieben Kommentar und Deine netten Worte. Es freut mich sehr, dass der Bericht Dich emotional so berührt hat! Der Dachstein ist Dir gewidmet! Hoffentlich geht es sich bald wieder aus, dass wir alle gemeinsam auf die Zwieselalm aufigehn!

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